Wettbewerb Spinelli

20
Dezember
2017
Foto: Kay Sommer

Wettbewerb Spinelli

Die Siegerentwürfe für die Wohnbebauung am Wingertsbuckel und den Grünen Betriebshof auf Spinelli stehen fest. Am 4. Dezember fand hierzu die Jurysitzung statt. Ziel des architektonischen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, auf dem Grundstück ein Bebauungskonzept für qualitätsvolle Neubauten für die Unterbringung des grünen Betriebshofs des Fachbereichs Grünflächen und Umwelt zu entwickeln. Aufgabe des städtebaulichen Ideenwettbewerbs für die Neuordnung des südlichen Teils von Spinelli war es Vorschläge zur Nachnutzung der bestehenden Kasernenbauten auszuarbeiten sowie zu prüfen, ob eine Nachverdichtung des Bereichs aus städtebaulicher Sicht vertretbar ist.

Insgesamt wurden 14 Arbeiten eingereicht, darunter vergab die Jury drei erste Plätze. Der städtebauliche Siegerentwurf stammt vom Architekturbüro mvm+starke zusammen mit Greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln. Wichtiger Bestandteil des städtebaulichen Entwurfs stellt ein im Süden gelegener Quartiersplatz dar, welcher räumlich von vier ehemaligen Kasernengebäuden gefasst wird und den Auftakt in das Quartier bildet. Nach Norden hin ergänzen Zeilenbauten sowie einzelne Punkthäuser das städtebauliche Bild. Als räumlich in sich abgeschlossene Anlage wurde dem Bebauungskonzept des Grünen Betriebshofs vor allem für seine stark durchgrünten Freibereiche sowie die intensive Begrünung der Dächer Lob ausgesprochen. Auch der Entwurf der Büros asp Architekten GmbH zusammen mit Köber Landschaftsarchitekten aus Stuttgart für den Grünen Betriebshof konnte überzeugen. Dieser zeichnete sich vor allem durch die Absenkung des Betriebshofes im Gelände und dessen damit einhergehende Einbettung in die Landschaft aus.

Auch die Gesamtentwicklung von Spinelli schreitet voran. Die MWSP plant 2018 die Fläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BimA) zu erwerben. Im westlichen Teil des Areals sind die großen Hallen bereits zurückgebaut. Der östliche Teil wird momentan noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Frühestens Anfang 2020 sollen die Bauarbeiten dort beginnen.

 

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