Lotsen

Zukunftslotsen als Baustein der Bürgerbeteiligung

Im Mannheimer Weißbuchprozess wurden aus über 1.000 Bürgerideen, fünf konkrete Marken, die den Rahmen für die Flächenentwicklung vorgeben. Ehrenamtliche Zukunftslotsinnen und Zukunftslotsen agierten sich als neutrale Moderatoren des Bürgerbeteiligungsprozess. Sie moderierten Arbeitskreise sowie runde Tische und treiben damit konkrete Stadtentwicklungsthemen voran. Es engagierten sich 18 ZukunftslotsInnen. Kriterium für die Mitarbeit ist, dass LotsInnen weder Vereins-, Unternehmens- oder Parteisprecher sein dürfen, noch Erwerbs- und kommerzielle Interessen auf den Geländen beanspruchen. Sie trafen sich monatlich mit der Geschäftsstelle Konversion und planten eigene Veranstaltungen wie die Bürgerforen.

Bezahlbares Wohnen in der Benjamin Franklin Village? Mehrgenerationenwohnen auf den Coleman Barracks? Wie kann eine inklusive Quartiersentwicklung aussehen?

17 SoziallotsInnen beschäftigten sich seit September 2013 mit Fragen wie diesen. Vom Sozialplaner Walter Werner moderiert, wurden Eckpunkte für das inklusive Leben und Wohnen auf den Konversionsflächen erarbeitet. Denn „Konversion heißt - das machen die vielen Planungen deutlich- wie wir in Zukunft leben wollen.“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz bei seiner Neujahrsansprache im Rosengarten. Die Eckpunkte für eine inklusive Quartiersentwicklung sind in einer Broschüre zusammengefasst:

Broschüre Inklusiv leben auf Franklin und Coleman

Einige Impressionen aus den Arbeitstreffen der Soziallosten:

Seit 2011 arbeiten zahlreiche Akteure an der Entwicklung der Mannheimer Konversionsflächen. Viele haben sich ehrenamtlich eingebracht und tragen so zum Gelingen dieses großen Stadtentwicklungsprozesses bei. Wir haben einige Akteure interviewt und gebeten, die Entwicklung aus ihrer Sicht zu beleuchten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim lesen der Zeitzeigeninterviews.

Die Mannheimer Zeitzeugen zum Konversionsprozess: